{"id":59,"date":"2016-04-25T12:24:30","date_gmt":"2016-04-25T12:24:30","guid":{"rendered":"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/vorstellung\/"},"modified":"2022-08-09T12:48:44","modified_gmt":"2022-08-09T12:48:44","slug":"vorstellung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/vorstellung\/","title":{"rendered":"Vorstellung"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"inicio\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/grupsderecerca.uab.cat\/rogerbacon\/sites\/grupsderecerca.uab.cat.rogerbacon\/files\/images\/espanya_0.png\" alt=\"\" width=\"39\" height=\"24\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/inizio\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/grupsderecerca.uab.cat\/rogerbacon\/sites\/grupsderecerca.uab.cat.rogerbacon\/files\/images\/italy.png\" alt=\"\" width=\"41\" height=\"27\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/wp-content\/uploads\/sites\/147\/2016\/07\/senyera1.fw_.png\" alt=\"senyera1\" class=\"wp-image-159\" width=\"45\" height=\"32\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/introduction\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/grupsderecerca.uab.cat\/rogerbacon\/sites\/grupsderecerca.uab.cat.rogerbacon\/files\/images\/english_1.gif\" alt=\"\" width=\"40\" height=\"28\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><a href=\"https:\/\/webs.uab.cat\/rogerbacon\/introduction\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/grupsderecerca.uab.cat\/rogerbacon\/sites\/grupsderecerca.uab.cat.rogerbacon\/files\/images\/france_0.png\" alt=\"\" width=\"42\" height=\"28\" title=\"\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>DB &#8211; Roger Bacon OFM, (Rogerius Baco, Somerset \u2013Ilchester\u2013 <em>vel<\/em> Bilsey \u2013Gloucester\u2013, c. 1214\/1220 &#8211; Oxford, post. 1292), <em>doctor mirabilis<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Seite ist dem franziskanischen Philosophen und Wissenschaftler Roger Bacon gewidmet. Ihr vorrangiges Ziel ist es, eine Datenbank (DB) zu schaffen, die die Informationen zu seinen Werken systematisch aufbereitet und den Ver\u00f6ffentlichungszustand seiner authentischen sowie der ihm zugeschriebenen Schriften dokumentiert, wobei sowohl verf\u00fcgbare Editionen als auch Angaben zu Handschriften ber\u00fccksichtigt werden. Diese Informationen erschlie\u00dfen zugleich Daten zu seiner Biographie.<br>Dies ist ein notwendiger Schritt auf dem Weg zu einer kritischen Edition der Werke Roger Bacons. Der Gro\u00dfteil seiner f\u00fcr authentisch befundenen Schriften wurde in 16 Faszikeln von Robert Steele und Ferdinand M. Delorme in den <em>Opera hactenus inedita Rogerii Baconis <\/em>[OHI] zwischen 1905 und 1941 herausgegeben. Sp\u00e4ter erschienen einige weitere Werke, so wie auch gegenw\u00e4rtig an neuen Editionen gearbeitet wird. Die diese Editionen begleitende Forschungsliteratur ist betr\u00e4chtlich und enth\u00e4lt Versuche, Bacons Werke zu katalogisieren.<br>Gleichwohl ist es bislang nicht gelungen, mit Pr\u00e4zision die Liste seiner Werke zu identifizieren und mithin auch nicht die einschl\u00e4gigen Editionen und Handschriften. Die uns vorliegenden Handschriftenbeschreibungen aus verschiedenen Katalogen sind sich in der Zuschreibung der Werke zu Roger Bacon oftmals nicht einig; ebensowenig herrscht Konsens dar\u00fcber, ob bestimmte Schriften als selbst\u00e4ndige Werke oder als Teile umfangreicherer Arbeiten zu gelten haben. Ferner gilt, dass die Ausgabe der OHI zwar verdienstvoll ist, doch oftmals nur auf einer Handschrift beruht (was in einzelnen F\u00e4llen gravierende Konsequenzen hat) und einen Quellenapparat vermissen l\u00e4sst. Ohne einen solchen ist es jedoch nahezu unm\u00f6glich, sich dem geistigen Universum des Autors zu n\u00e4hern.<br>Bereits in fr\u00fcheren Jahrhunderten, n\u00e4mlich in humanistischer Zeit, wurden Editionen von Werken Bacons (teils mit falscher Zuschreibung) veranstaltet. Indes beginnt die Tradition der Bacon-Studien erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit der Ausgabe des <em>Opus maius <\/em>von John Henry Bridges, das 1897 in Oxford erschien (der erste Druck stammt aus dem Jahr 1733). Ohne Zweifel wird man sagen d\u00fcrfen, dass das Bacon-Jubil\u00e4um zu seinem 700. Geburtstag seiner systematischen Erforschung einen entscheidenen Auftrieb gegeben hat, so vor allem der Gedenkband von Andrew George Little (ed.) (1914), <em>Roger Bacon: essays contributed by various authors on the occasion of the commemoration of the seventh centenary of his birth<\/em>, Oxford; ein Werk, das zu vergleichen ist mit Jeremiah M.G. Hackett (ed.) (1997), <em>Roger Bacon and the Sciences. Commemorative Essays, Leiden-New York-K\u00f6ln<\/em>, das ebenfalls dem Andenken an Bacon gewidmet ist.<br>Das sehr geringe akademische Interesse an Bacon bis zu diesem Zeitpunkt l\u00e4sst sich mit den Ereignissen des 29. November 1268 in Verbindung bringen, an dem Bacons Freund Papst Clemens VI. verstarb. Es kam daraufhin zu zahlreichen Verboten des lateinischen Aristotelismus (so etwa die Verurteilung von Paris im Jahr 1277), die das Interesse an Bacons Werk deutlich schm\u00e4lerten und ihn als pseudo-wissenschaftlichen Magier, Astrologen und Alchimisten erschienen lie\u00dfen. &nbsp;<br>Die gegenw\u00e4rtige Situation ist mithin gekennzeichnet vom Fehlen einer soliden Tradition der Besch\u00e4ftigung mit Roger Bacon: zwar liegen die meisten seiner authentischen Schriften heute gedruckt vor, doch bedarf eine angemessene Lekt\u00fcre derselben noch immer einer erneuerten editorischen, exegetischen, systematischen und analytischen Anstrengung.<br>&nbsp;&nbsp; &nbsp;In K\u00fcrze werden die f\u00fcr diese Roger Bacon-Datenbank gesammelten Informationen \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht werden. Das Projekt erh\u00e4lt Unterst\u00fctzung von zahlreichen renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zu Roger Bacon arbeiten, wie z.B. Agostino Paravicini, Michela Pereira, Cecilia Panti und Nicola Polloni; es profitiert dar\u00fcber hinaus von den bibliographischen Ressourcen, die die SISMEL und Francesco Santi zur Verf\u00fcgung stellen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass diese Liste rasch anwachsen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d3scar de la Cruz (April 2016) [\u00dcbersetzung von Alexander Fidora]<br>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>DB &#8211; Roger Bacon OFM, (Rogerius Baco, Somerset \u2013Ilchester\u2013 vel Bilsey \u2013Gloucester\u2013, c. 1214\/1220 &#8211; Oxford, post. 1292), doctor mirabilis. Diese Seite ist dem franziskanischen Philosophen und Wissenschaftler Roger Bacon gewidmet. 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